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  Pressemitteilung 5/2018  

Delegiertenversammlung in Bad Wildungen

Mit großer Mehrheit sprachen die Delegierten am 26. Mai dem Vorstand ihr Vertrauen aus und wählten ihn für weitere zwei Jahre.

Rund 40 Prozent aller Delegierten war persönlich angereist, um im traditionsreichen Heilbäderzentrum und Staatsbad Bad Wildungen bei Kassel über wichtige Zukunftsfragen zu diskutieren. Mit im Gepäck hatten sie 100 Vollmachten von Delegierten, die aus gesundheitlichen oder anderen Gründen nicht dabei sein konnten.

Gisela Klatt, Präsidentin des BfO, bedankte sich für das ihr erneut entgegengebrachte Vertrauen und für die unermüdliche Arbeit der vielen ehrenamtlich engagierten Mitglieder in den Selbsthilfegruppen vor Ort. „Sie sind das Herzstück des BfO! Ohne sie würde es den BfO gar nicht geben.“ Dies gelte umso mehr, als die Bereitschaft zur ehrenamtlichen Tätigkeit zunehmend schwinde. Zwar bleibe die Mitgliederzahl des BfO stabil bei rund 15.000 während andere Selbsthilfeorganisationen und Vereine über rückläufige Zahlen klagen. Trotzdem gelinge es bisher zu wenig, neue Mitglieder zu gewinnen, geschweige denn sie zu ehrenamtlichem Engagement zu bewegen.

Arbeitskreis Mitgliedergewinnung

Daher hat der BfO im letzten Jahr einen Arbeitskreis zum Thema Mitgliedergewinnung, Nachfolgeregelung und Gruppengründung ins Leben gerufen. Die ersten Ideen werden in nächster Zeit im Landesverband Baden -Württemberg in der praktischen Umsetzung erprobt.

Erfreulich sei zudem, so Gisela Klatt, dass die Kassen jetzt Fördergelder bewilligt haben, mit denen es möglich ist, den BfO-Imagefilm als wichtiges Instrument der Öffentlichkeitsarbeit und Mitgliedergewinnung um Sequenzen aus der Trockengymnastik zu ergänzen. „Da die Trockengymnastik ein wesentliches Element des Angebots unserer Selbsthilfegruppen ist, wollen wir darauf nicht verzichten.“ In diesem Zusammenhang forderte Dr. Freikamp die Mitglieder nochmals dazu auf, Förderanträge bei den Kassen zu stellen: „Die Gelder stehen bereit. Sie müssen nur abgerufen werden. Ich bin bei der Antragstellung gerne behilflich.“
  Mitteilung 02/2017  

IKK SÜDWEST: VORHERIGE GENEHMIGUNG FUNKTIONSTRAINING ENTFÄLLT!

Genehmigungsverzicht der IKK Südwest zum Funktionstraining ab 01.01.2017

Die IKK Südwest, Saarbrücken, in Rheinland-Pfalz verzichtet ab sofort rückwirkend ab 01.01.2017 auf die vorherige Genehmigung der Funktionstraining- und Rehasport-Verordnungen. Gemäß einer auf unbestimmte Zeit geschlossenen Ergänzungsvereinbarung ist eine vorherige Kostenübernahmeerklärung durch die IKK Südwest für den verordneten Zeitraum für Versicherte der IKK Südwest seit dem 01.01.2017 nicht mehr erforderlich. Der Leistungszeitraum beginnt mit der Inanspruchnahme der ersten Übungseinheit und richtet sich nach Ziffer 4 der Rahmenvereinbarung über den Rehabilitationssport und das Funktions­training vom 01.01.2011. Die IKK Südwest behält sich jedoch vor, die Abrechnungen im Nachgang zu prüfen und ggf. zu kürzen, z.B. bei Nicht-Vorliegen des Arztstempels oder Nicht-Beachtung des vorgegebenen Leistungszeitraums. Insofern ist seitens des Trägervereins darauf zu achten, dass die Verordnungen richtig und vollständig ausgefüllt sind.

Achtung: Der Genehmigungsverzicht gilt derzeit ausschließlich für Versicherte der IKK Südwest, nicht jedoch anderer Krankenkassen.

  Pressemitteilung 02/2016  

Knochendichtemessung bei Risikopatienten:
BfO fordert Anhebung der ärztlichen Vergütung

Seit dem 1. Januar 2014 gibt es für Ärzte die Möglichkeit, die Knochendichtemessung (DXA-Messung) bei Osteoporose-Risikopatienten direkt mit den Gesetzlichen Krankenkassen abzurechnen. Die geringe Vergütungshöhe führt jedoch dazu, dass viele Ärzte die DXA-Messung nach wie vor ausschließlich als IGeL-Leistung anbieten, die der Patient aus eigener Tasche bezahlen muss. Der Bundesselbsthilfeverband für Osteoporose (BfO) fordert daher, die Vergütung deutlich anzuheben.

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat die DXA-Messung bei Osteoporose-Risikopatienten in den Abrechnungskatalog mit einer eigenen Ziffer aufgenommen. Damit entspricht die KBV einer langjährigen Forderung des BfO und anderer Patientenverbände. So haben alle Risikopatienten theoretisch Zugang zu einer DXA-Messung, ohne die Kosten zunächst vorstrecken und später umständlich von ihrer Kasse einfordern zu müssen − theoretisch.

Praktisch ist es für Risikopatienten nach wie vor problematisch, einen Arzt zu finden, der die Leistung über die Kasse abrechnet. Denn die geringe Vergütungshöhe von rund 16 Euro, die die Gesetzlichen Krankenkassen für eine DXA-Messung festgelegt haben, deckt weder die hohen Kosten für die Anschaffung und Wartung der DXA-Geräte noch wird die anschließende medizinische Beratung auf Grundlage der gemessenen Werte honoriert. Wenn die Ärzte jedoch nicht angemessen bezahlt werden, haben sie auch kein Interesse daran, ihre DXA-Geräte von den zuständigen

"Die Knochendichtemessung ist wichtig,
um Osteoporose zuverlässig zu diagnostizieren."
Bildquelle: Prof. Reiner Bartl.

Kassenärztlichen Vereinigungen anerkennen zu lassen und bieten die Leistung nach wie vor ausschließlich privat an. Gerade in ländlichen Gebieten führt dies zu der kuriosen Situation, dass Patienten teilweise 50 km und mehr zurücklegen müssen, um einen Arzt zu finden, der ein zugelassenes DXA-Gerät betreibt. Der BfO fordert daher, die Vergütung deutlich anzuheben, damit sich die Versorgung der Osteoporose-Betroffenen nachhaltig verbessert.

Pressekontakt:
Dr. Sonja Endres, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
E-Mail: sonja.endres@osteoporose-deutschland.de
Tel.: 0 81 61/ 23 46 574
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Bereits zum neunzehnten Mal organisiert der Bundesselbsthilfeverband für Osteoporose (BfO) anlässlich des Weltosteoporosetages einen Patientenkongress, um über Prävention, Neuerungen in der Therapie, Selbsthilfe und vieles mehr zu informieren. Diesmal findet die Veranstaltung in Bad Pyrmont statt. Osteoporose-Patienten, Angehörige, Ärzte und andere Interessierte sind herzlich willkommen. Die Teilnahme am Kongress ist ohne Anmeldung möglich und kostenlos.

Zu dem Patientenkongress am Samstag, den 12. Oktober, von 9.30 bis 16 Uhr im Forum Leverkusen in Leverkusen, laden wir Sie herzlich ein.



Für viele Menschen, insbesondere für ältere Patienten ist es wichtig, einen Arzt, Zahnarzt oder Physiotherapeuten zu finden, dem sie vertrauen können und der für sie räumlich gut erreichbar ist. In den Städten stellt die Erreichbarkeit mit dem PKW oder öffentlichen Verkehrsmitteln ein kleines Problem dar. In den Randgebieten und im ländlichen Raum wird die Erreichbarkeit umso wichtiger. Insbesondere bei häufigeren oder längeren Untersuchungen stellen barrierefrei nutzbare Praxen aller Fachrichtungen für den Patienten und ihre Begleiter eine komfortable Lösung dar und verbessern die Lebensqualität.
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Eine kontinuierliche Weiterbildung ist für unsere Übungsleiter in den SHG's des BfO e.V. selbstver- ständlich. Nur so ist gewähr- leistet, dass wir nach den neu- esten Erkenntnissen therapieren.
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